Es waren gerade Semesterferien und durch das zähe Lüfterl eisig kalt. Doch Glatteis gab es keines und so wagte ich mich mit Renate, Sigrid und Hermann zu einem neuen Rundgang im Zoo Schönbrunn.
Dem Wetter entsprechend bogen wir gleich nach dem Eingang ins Aquarien- und Terrarien-Haus ab. 2029 soll dort einmal das größte Aquarium in Österreich eröffnet werden. Jetzt warten wir einmal auf die Eröffnung des neu gestalteten Regenwaldhauses Ende 2026
Nachdem unsere vom Dunst belegten Brillen den Blick wieder frei gegeben hatten, durchsuchten wir die einzelnen Terrarien mit Watanen, Kröten, Geckos und Skins. Renate war von ihrem „Lieblings-tier“, dem blauen Baumwaran begeistert. Er ist vom Aussterben bedroht und kann den Greifschwanz wie sein fünftes Bein benützen.
Renate begrüßte ihren Lieblings-Baumwaran
Wieder im Freien machten wir uns auf den Weg zum Haus der Elefanten. Davor gab es einen Stopp bei den Lemuren. Ein Pärchen half beim Füttern im Gehege der Kattas
Dort begegneten wir auch einer Dame mit Assistenzhund. Sie erzählte uns, dass sie diesen Hund mit sechs Jahren vom Tierschutzhaus übernommen und ihn wegen einer eigenen Behinderung selbst ausgebildet hatte. Er ist mittlerweile zehn Jahre alt geworden und darf ihr als Assistenzhund jederzeit hilfreich zur Seite stehen.
Assistenzhund begrüßt
Heu beim Wasserbecken
Bei den Elefanten wurde gerade Tonga gewaschen. Sie war vor über 40 Jahren vom Krüger-National-Park aus Südafrika nach Wien gekommen. Nachdem sie geputzt war, kamen ihre beiden „Jungen“ Mongo (23) und Jahwa (13) dazu. Gemeinsam erhielten sie eine große Ladung Heu. Das Wasserbecken machte das trockene Gras viel genüsslicher.
Durch das Affenhaus schauten wir noch zur Gepardin Dopanin. Sie lag im Freien auf der Wiese und wärmte ihre drei Kleinen auf ihrem Bauch lagen. Dort war es scheinbar warm genug!?
Vorbei an den Zebras, Blessböcken und Flamingos ging es ab in die Orangerie. Dort wartete das Mittagessen auf uns. Diesmal wurden wir von Hermann eingeladen, da er gerade seinen Geburtstag hatte. Wir gratulierten ihm natürlich sehr herzlich.
Zur Jause kam dann auch noch meine Freundin Ulli, mit der wir unseren Rundgang im Geist nochmals durchgingen. Das nächste Mal am 3. März wird es sicher schon etwas wärmer sein … Hugh,
Gerhard (Nudi) Neuhold, Wien








