Küken, Fohlen, junge Robben und bald auch ein Kalb

1. September 2026

Den Dienstag, 1. September hatten wir zu unserem nächsten Besuch im Tiergarten Schönbrunn genützt. Obwohl das Engelstor in den Schlosspark wieder eröffnet wurde, wählten wir doch den alten Weg entlang der Hietzinger Hauptstraße. Der Pfeil zum Tiergarten zeigte auch in diese Richtung.

Nachdem die Schule noch nicht angefangen hatte, war es mit den vielen Kindern noch ziemlich laut. Das störte das Panda Männchen He-Feng aber überhaupt nicht. Wie man sieht, hatte er fest geschlafen und in dieser Lage sicher schön geträumt!?

Reinhard, Renate, Peter, Sigrid + He-Feng über Renate

Wir gingen vorbei am frisch gestrichenen Kaiserpavillon. Da musste ich freilich auf das Farbproblem hinweisen, denn Gelb ist nicht gleich Gelb. Der richtige kaiserliche Gelbton fehlt da noch auf ein paar Seiten und wie man an unseren Fingern sieht, waren wir uns bei der Richtung auch nicht ganz einig …

Peter, Sigrid, Renate und Reinhard noch nicht richtungsgleich

Unser nächster Stopp war beim „Vogelgehege“. Eigentlich sind dort die Rosa Flamingos untergebracht, nur viele Krähen und Teichhühner fühlen sich bei den Futterschüsseln auch wie daheim. Aber die kreischenden Laute der Flamingos waren nicht zu über-hören. Viel wichtiger ist derzeit jedoch der Nachwuchs. Wie man sieht, gibt es ein paar kleine Küken. Frisch geschlüpft sind sie nicht größer als ein Tennisball und messen stehend maximal 15 cm.

Junge Flamingo-Küken

Fohlen mag lieber Milch

Gleich daneben fielen uns die Zebras auf. Wieso die Verwandten der Pferde schwarz-weiß gestreift sind, ist noch nicht geklärt. Das Zebrafohlen Erwin begleitete seine Mutter zum Wassertümpel. Dort trank die Stute ein wenig, was der Kleine aber noch nicht nachmachte. Er wurde im Mai geboren und trinkt wie die Pferde auch 6-8 Monate Muttermilch

Bei den Robben sind jetzt die zwei Mütter mit deren Heulern (Nachwuchs) wieder mit allen anderen beisammen. Es war heute ihr Fasttag mit 0-Diät. Scheinbar haben diese Wassertiere keinen Kalender, denn man hörte sie hungrig um die Wette brüllten.

Familienidylle mit Papa, Mama und ihren Jungtier

Während Peter und Reinhard zu Fuß auf den Berg zum Tirolerhof kletterten, ging ich mit Renate und Sigrid zur Bahnstation beim Elefantenhaus. Dort wartete bereits David auf uns, der diesmal etwas verspätet einen Abschneider genommen hatte.

Als wir endlich wieder alle beisammen waren, gab es zunächst Stärkung in der angenehmen Stube. Diesmal schaute Ferdinand mit seiner Gitarre vorbei. Wir sangen gemeinsam ein Lied und damit auf uns nicht vergessen wird, bemalte Sigrid lustig drei Papiersackerl für den Bio-Hofladenverkäufer Immanuel

Renate, Sigrid, David, Reinhard, Peter + ich endlich alle beisammen

Mirabell, bald Mutti

Nachdem Reinhard und David sich verabschiedet hatten, machte sich auch der Rest auf den Rückweg. Dabei kamen wir natürlich bei den Kühen vorbei. Nachdem ich zufällig einen Pfleger entdeckte, konnte ich erfahren, dass Mirabell, die Pustertaler Sprinze, gegen Ende Oktober ihr Kalb bekommen soll. Sie schaut mit ihrem Fell den Dalmatinerhunden ziemlich ähnlich. Wie getupft ihr kleines Kälbchen wohl aussehen wird?

Über den Baumkronenweg gingen wir weiter. Am Vortag waren die Bäume geschnitten worden und der Blick auf die Stadt erlaubte beste Sicht. Der Donauturm fiel uns natürlich gleich auf. Aber welches Gebäude mit dem hohen hellbraunen Turm könnte das rechts davon sein? Es gibt so viele Kirchen, vielleicht der am größte Stephansdom?

Peter schmunzelte schon, das ist doch der Turm vom …

Beim Weitergehen fiel Renate bei einem dünnen geknickten Ast ein großes Heidelibellen-Männchen auf. Nicht weit entfernt zeigte sie mir auf dem noch wackeligen Weg eine tote Radnetzspinne, die vermutlich von einem parasitären Pilz befallen und überwuchert wurde. Sie werden dann oft als „Zombie“ oder mumifizierte Spinne bezeichnet. Sobald wir wieder festen Boden unter unseren Füßen hatten und zu den Terrarien kamen, zeigte Renate gleich auf die noch im Wasser lebende Larve eines Feuersalamanders. Also diesmal konnten wir mit Renates Blick wirklich nichts übersehen haben …

Heidelibelle

Radnetzspinne

Feuersalamanderlarve

Es war die Zeit für unsere Jause in der Orang.erie gekommen. Dankenswerterweise durften wir Ulli bei uns begrüßen, die wieder alle restlichen Fragen klärte. Beim Personal sind wir dort freilich längst bestens bekannt und ich wollte diesmal auch ein gemeinsames Bild machen, denn für Angel beginnt wieder die Schule und auch Martin wird uns bald verlassen, da er mit seiner Frau wieder zurünach Bulgarien übersiedeln wird. Aber die Chefin Frau Ivic bleibt erhalten.

Martin, Ulli, Renate, Sigrid, Angel und Frau Ivic in der Orangerie

Zum Schluss muss ich noch verraten, welches Gebäude wir wirklich in der Ferne neben dem Donauturm gesehen hatten. Vergrößert erkennt man, dass sich auf der Spitze von dem Turm der Rathausmann befindet!

Bitte für den nächsten Rundgang im Zoo Dienstag, 7. Oktober vormerken. Treff: 10.00 Uhr Station Hietzing. Hugh,

 

Nudi (Gerhard) Neuhold, Wien

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