Zoo für Tiere und noch mehr

6. Oktober 2026

Es war noch angenehm warm und die Tiere warteten sicher schon auf uns – sollte man meinen. Zu zehnt machten wir uns auf den Weg zum Zoo, wo diesmal auch Matthias dabei war. Er hatte sich hoffentlich mit uns sehr wohl gefühlt und kommt wieder!?

David, Peter, Beat, Sigrid, Reinhard, Renate, Matthias, Hannelore + Christian

Im Tiergarten kamen wir gleich beim Panda-Männchen He-Feng vorbei. Er lag oben auf einer Holzplattform und schlief so fest, dass wir nur seinen Rücken bewundern konnten.

Es ging weiter bei den Raubkatzen und erst die Tiger ließen sich von uns erblicken. Das Weibchen Sungari ging im Außengehege beim Fenster des Innengeheges hin und her. Sie wollte vermutlich in den Innenbereich und die Tür war noch verschlossen.

Dann beobachteten wir die Robben. Dort waren an Land nur die beiden Jungtiere Dana und Delfina zu sehen. Sie spielten zusammen, während sich die Ausgewachsenen unter Wasser bewegten. Es war erstaunlich, wie selten sie zum Luftholen auftauchten. Allerdings legen sie im Meer sicher noch viel längere Strecken zurück.

Gesprächige Robbenkinder

Elivee und ein kleines Seidenäffchen

Diesmal lud ich ins Affenhaus ein, wo ich die Geschichte von den Weißgesichtssakis erzählte. Vor mehreren Jahren war das Weibchen Gabi aus dem Zoo Schönbrunn ins „Haus des Meeres“ zu dem Männchen Karli über-siedelt. Dort sorgten die beiden für mehr als genug Nachwuchs. Tochter Elivee wurde nun in den Zoo Schönbrunn gebracht, wo schon das Männchen Manfred auf sie wartete. Die beiden teilen sich mit den Seidenäffchen und den Kaiserschnurrbart-Tamarinen ein Gehege. Dabei machen sie mittlerweile einen entspannten Eindruck und wer weiß, was es demnächst noch zu sehen geben wird ...

Als wir wieder ins Freie gingen, pfiffen uns die Totenkopfaffen entgegen. Drei von ihnen hüpften mit ihren Kindern am Rücken hinauf und hinunter. Wahrscheinlich war ihnen schon der Kameramann aufgefallen, der gerade seine Geräte aufbaute. Es soll einen Film für die Website vom Zoo entstehen, wofür die aufgeregten Äffchen dann sicher noch mehr unterwegs waren!?

Äffchen für Film

Nun trennten sich unsere Wege. Matthias ging mit Peter, Reinhard und Christian zu Fuß hinauf zum Tirolerhof. Beat war schon mit der Tschu-Tschu-Bahn vorausgefahren. Nun kam ihm auch der Rest Hannelore, Renate, Sigrid, David und ich mit der Bahn nach. Dabei fielen uns auf der Koppel beim Wirtschaftshof die drei Pferde auf. Der Zaun ihres Auslaufs am Tirolerhof wird derzeit teilweise erneuert und wir werden sie hoffentlich bald wieder neben den Kühen sehen können.

In der Bauernstube stärkten wir uns mit Speis und Trank. Auch Ferdinand kam mit seiner Gitarre vorbei und erzählte uns, wie das selbstgemachte Bier für den „Markt auf der Freyung“ im 1. Bezirk von einem Einzelbrauer in OÖ hergestellt wurde.

Im Tirolerhof Essen, Trinken, Malen, Singen und viel Spaß

Ich schaute in der Zwischenzeit zu den Kärntner Brillenschafen, die noch ein kleines Schäfchen bekommen hatten. Dort fiel mit die Katze Resi auf. Sie kennt mich schon sehr gut und ließ sich gerne von mir zur Gruppe ins Haus tragen. Das motivierte Sigrid gleich zum Bemalen eines Sackerls mit dem Spruch: „Resi i hol die mit ´n Nudi ab"

Hauskatze „Resi“

Sackerl von Sigrid bemalt

Nach der Rückfahrt ins Tal verabschiedeten wir uns vom Bahnfahrer Klaus. Wir waren für heuer das letzte Mal mit ihm zum Tirolerhof gefahren. Bei der Tschu-Tschu-Bahn ist demnächst Winterpause und erst im April 2027 dürfen wir wieder mit der Fahrt rechnen. Beat will so lange lieber daheimbleiben und mal schauen, wie oft die anderen den Fußweg schaffen werden!?

Bahnfahrer Klaus mit Renate und Sigrid vor Winterpause

Vorbei an der Affeninsel trafen wir meinen lieben Freunde Michael, Tierpfleger im Vogelhaus, und seinen Handwerkerkollegen Fritz. Ausnahmsweise sprachen wir nicht über Tiere, sondern über Michis Passion für den Blues. Das ist Musik, die er auch selbst komponiert und auf der Gitarre zum Leben erweckt. Auch Fritz ist ein leidenschaftlicher Musiker. Gemeinsam spielten sie in der ehemaligen „Schönbrunner Band“, wo Michi Bandleader war. Da musste natürlich auch noch ein gemeinsames Foto mit uns allen gemacht werden.

Zoo-Mitarbeiter Michi und Fritz mit unserem harten Kern

Schließlich fiel der harte Kern zur Jause in die ORANG.erie ein.  Meine Freundin Ulli kam noch zu uns und konnte dann zum Glück alle noch offenen Fragen von Sigrid beantworten.

Weiter geht´s im Zoo am 3. November, wieder um 10.00 Uhr bei der Kennedybrücke – auch bei Schnee und Regen. Hugh,

 

Nudi (Gerhard) Neuhold, Wien

 

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