Es war nicht Freitag sondern Dienstag der 13. Jänner 2026 und das Wetter alles andere als einladend. Doch den Zoo gibt es jeden Tag und das ganze Jahr hindurch. Da durften wir die Tiere nicht alleine lassen. Eine Frau und vier Männer gingen vorsichtig vom Treffpunkt zum Eingang. Niemand musste sich bei der Kasse anstellen und dann ging´s los.
Sigrid, Reinhard, Hermann und Christian „kosteten“ Eisstangerl
Nachdem das Haus der Pandas gerade geputzt wurde, mussten sich Männchen und Weibchen im Freien aufhalten. Damit ihnen nicht zu kalt wurde, waren sie ständig in Bewegung. Nur dort wo wir standen, kamen sie nicht hin.
Die Raubkatzen hatten sich im Haus versteckt. Nachdem es dort keinen Zutritt mehr gibt, ging es vorbei an den Robben zum Eisbären. Dort gibt es jetzt nur mehr ein Männchen, das sicher schon sehnsüchtig auf ein Weibchen wartet. Aber das Jahr hat erst angefangen und wer weiß, wie schnell er das Gehege dann doch wieder für Nachwuchs teilen muss!?
Sigrid wollte unbedingt die asiatischen Onager sehen, die gerade mit Heu gefüttert wurden. Für sie wären das liebe Tiere zum Reiten, braun wie ein Pferd und ruhig wie ein Esel mit kürzeren Ohren. Doch die Onager sind vom Aussterben bedroht und man sorgt in Tiergärten für deren weiterbestehen.
Zum Aufwärmen zweigten wir ab ins Artenschutzhaus, das Christian noch nicht kannte. Er war erstaunt, was Touristen aus gesetzlichen Vorschriften am Flughafen in Schwechat alles weggenommen wurde. Aber wer braucht bei uns Taschen, Jacken oder Schuhe aus Krokodil-Leder?
Der Aufstieg zum Tirolerhof war gesperrt. Daher ging es vorbei an den Elefanten zu den Zwergantilopen Kirk-Dikdik. Dort hat es voriges Jahr zweimal Nachwuchs gegeben. Obwohl diese Tiere im Vergleich zu den bekannteren Antilopen viel kleiner sind, war der Größenunterschied zwischen Jung und Alt gar nicht mehr so groß.
Kirk-Dikdik Nachwuchs
Zum Aufwärmen gingen wir dann noch durch das Vogelhaus, damit Christian vor allem die beiden Faultiere sieht. Das Weibchen schlief wie (fast) immer hoch oben auf ihrem Liegeplatz. Wir überlegten, ob es das Männchen nicht mehr gibt. Bis Sigrid es dann sah, wie es sich in der Hängematte streckte. Es gibt also noch das Pärchen und da könnte…
Es war Mittagszeit und Zeit zum Essen in die Orangerie. Während sich die anderen stärkten, setzte ich mich zu meiner „Freundin Sol“. Da war gleich der Fotograf Herbert Krakhofer zur Stelle und machte diesen Schnappschuss.
Kleiner Flirt mit meiner Freundin Sol
Nachdem unsere Freunde gegangen waren, gesellte sich noch Ulli zu Sigrid und mir. Es gab noch viel zu Besprechen. Wir freuen uns auf den nächsten Rundgang am 3. Februar, mit Treffpunkt um 10.00 Uhr U4 Hietzing. Hugh,
Nudi (Gerhard) Neuhold, Wien








