Noch mehr Nachwuchs in Schönbrunn gesehen

Nachdem derzeit kaum Touristen in den Tiergarten Schönbrunn kommen, ist das vielleicht ein Grund, weshalb es noch mehr Nachwuchs zu bewundern gibt!? Am 15. September war es warm genug, um die meisten Tiere in deren Freigehege zu finden.

Eines der vier kleinen Gepardenkinder ausnahmsweise ruhig sitzend

Nachdem im Haus neben dem Eingang die Koalas noch schliefen, gingen wir weiter zu den Geparden. Dort hatte das Weibchen Afra Ende Juni vier Junge bekommen, die eifrig durch die große Anlage im Freien liefen. Da sie aber doch in der Nähe der Mutter blieben, konnte man sie leicht bewundern. Sie haben im Genick eine silbergraue Mähne, die sie in der Savanne in Afrika besser vor Feinden schützen soll, wenn die Mutter auf Beutefang ist. Mit nur mehr 7.000 erwachsenen Geparden in freier Wildbahn sind sie als „gefährdet“ auf der Warnliste eingetragen und werden in Europa in Zoos zur Erhaltung gezüchtet. Afra stammt von einer Zuchtstation in Südafrika und lebt seit sieben Jahren im Tiergarten Schönbrunn. Der Vater Ghalib kam im März aus Erfurt (D) nach Wien. Für die Erziehung ist aber Alfa alleine verantwortlich. Mittlerweile weiß man auch schon, dass es sich um zwei Weibchen und zwei Männchen handelt.

Unsere Gruppe bei den ruhigeren Erdmännchen von Gottfried Kumpf

Erdmännchen haben ihren eigenen Kopf. Nachdem Zuzu ihren Nachwuchs nicht im speziellen Nistkasten bekam sondern selbst eine Erdhöhle grub, gibt es diesmal keine ersten Bilder aus der Kinderstube. Mittlerweile sind die drei Kleinen aber schon im Freien so schnell unterwegs, dass man sie nicht leicht knipsen kann. Alle Gruppen-Mitglieder sind beim Babysitten hilfreich. Sehr erfreulich war, dass die Erdmännchen von Gottfried Kumpf nicht so quirlig herumliefen und sich dort unser Gruppenfoto leicht machen ließ.

Das Elefantenbaby Kibali ist jetzt schon ein Jahr geworden und bei den zwei Giraffenmädchen gibt es einen männlichen Kollegen …

Zum Schluss schaute ich mit Renate nochmals zu den Koalas. Bunji trägt zum ersten Mal ein Junges im Beutel, das bis dahin noch niemand sehen konnte. Man hofft, dass alles in Ordnung ist. Bei einer geglückten Aufzucht wäre das eine kleine Sensation, denn Koalas werden in Tiergärten nur sehr selten gehalten. Dennoch wollten viele Besucher die meist schlafende Mutter gerne sehen und wegen Mindestabstands wurde vor dem Koalahaus ein Anstellsystem mit Blockabfertigung eingerichtet. Ja Corona darf (noch) nicht verdrängt werden!

SK

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