Abwechselnd beim Dani und in Schönbrunn

Wir Wiener Aphasikerinnen und Aphasiker haben weiterhin verlässliche Trefftermine. So gibt es jeden zweiten Montag im Monat einen schönen Nachmittag im Gasthaus Dani, in der Gerhardusgasse 8, im 20. Bezirk. Also bitte für die nächsten Male 9. Mai und 13. Juni, jeweils um 15.00 Uhr vormerken.

Und dazu kommt dann noch unser regelmäßiger Besuch im Tiergarten Schönbrunn. Dafür ist immer der erste Dienstag im Monat reserviert. Also bitte 3. Mai, 7. Juni und auch schon 5. Juli vormerken. Treffpunkt dafür ist immer um 10.00 Uhr auf der Kennedybrücke bei der U4 Hietzing. Ist immer auch bei Schlechtwetter möglich!

So wie wir auch am 5. April in den großen Wiener Zoo gingen. Gleich zu Beginn trafen wir Angelika, die Pflegerin im Vogelhaus. Sie berichtete uns, dass im Container beim Elefantenhaus die jungen Waldrappen schon geschlüpft waren.

Beat, Renate, Vogelpflegerin Angelika und Elfi

Dieses Projekt gibt es seit vielen Jahren. Im Zoo steht dafür ein Container, in dem diese Vögel bebrütet werden. Sobald die Jungvögel geschlüpft sind, werden sie von zwei jungen Pflegerinnen immer in gelben Shirts, täglich von 7.00 – 20.00 Uhr, gefüttert und betreut. Auf diese Weise werden sie von ihren Ersatzmüttern auf die Farbe Gelb geprägt. Wenn sie flügge sind, kommen sie mit ihren Ersatzmüttern nach Deutschland, um Flugübungen zu machen. Wenn sie das Fliegen gelernt haben, geht es für die Jungvögel mit ihren zwei „Müttern“ mit gelben Gleitschirmen nach Italien. So lernen sie ihre Flugroute kennen. Im Frühjahr sollen sie alleine den Weg nach Österreich zurück finden. Wir gingen gleich zu dem Container, um den beiden Ersatzmüttern Helene und Lisa bei ihrer Arbeit zuzusehen.

Nach einer guten Suppe im Tirolerhof gingen wir zu den Geparden. Renate stand beim Außengehege und wurde von einem Geparden-Jungtier beobachtet. Die beiden sahen sich minutenlang in die Augen. Dann ging der kleine Gepard ins Innengehege zur Glasscheibe und Renate folgte ihm. Sie legte ihre Hand auf die Scheibe und auch der Gepard seine Pfote dorthin. Er rieb seinen Kopf an dem Glas, dort wo Renate ihre Hand hinhielt. Es war ein spannendes Erlebnis für uns alle.

Renate sah minutenlang zu dem jungen Geparden

Nach einem Kaffee in der Orangerie, in der sich auch Ulli zu uns gesellte, ging es langsam heimwärts.

Nudi Neuhold, Wien

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